DRG Zuschläge werden bei einer Überschreitung der definierten oberen Grenzverweildauer einer Fallpauschale (DRG) gezahlt.

Jede DRG hat eine festgelegte untere (UGV) und obere Grenzverweildauer (OGV). Überschreitet ein Patient die OGV der für seinen Behandlungsfall angesteuerten DRG, so erhält das Krankenhaus einen Zuschlag pro Tag. Die Höhe der tagesbezogenen Zuschläge ist jedoch mäßig kostendeckend, so dass es ökonomisch nicht sinnvoll ist, den Patienten ohne entsprechende Indikation länger als notwendig in Krankenhaus verweilen zu lassen.

 

 

DRG Zuschläge - Beispiel DRG L13A

DRG Zuschlag am Beispiel der DRG L13A (2018) bei Überschreitung der oberen Grenzverweildauer. Quelle: reimbursement.INFO

 

 

Berechnung der DRG Zuschläge

 

1. DRG Erlös innerhalb der Verweildauergrenzen von 3 bis 18 Tagen

3.467,30 € (BFW) x 2,609 (Relativgewichtspunkte) = 9.046,19 €

 

2. Zuschlag Berechnung:

Überschreitung der oberen Grenzverweildauer (OGV) von zwei Tagen bis zum vollendeten 20 Tag

0,091 x 2 = 0,176 Relativgewichtspunkte

3.467,30 € x 0,182 = 631,04 €

Ergebnis: 9.046,19 € + 631,04 € = 9.677,23 €

 

 

DRG Zuschläge - Beispielberechnung anhand DRG L13A

Berechnung des DRG Zuschlags anhand Beispiel-DRG

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