Über uns

 

Das Reimbursement Institute ist eine geschützte Marke der RI Innovation GmbH mit Sitz in Hürth bei Köln. Wir sind unabhängig und erhalten keinerlei Fördergelder oder Investitionszuschüsse durch externe Unternehmen oder Institutionen. Unseren Leitsatz „Damit Innovation beim Patienten ankommt“ verfolgen wir mit Hingabe und Motivation.

Ein wesentlicher Teil unserer täglichen Arbeit beschäftigt sich mit der Recherche und Aufbereitung von Informationen rund um das deutsche stationäre Erstattungssystem und der Verfassung von relevanten Informationen in allgemein verständlicher Sprache. Hierfür haben wir das umfangreichste Glossar zum Thema G-DRG in Deutschland verfasst.

Neben unseren umfangreichen Informationstexten im Glossar, stehen Ihnen Informationsseiten zum Vorschlags- und Anfrageverfahren rund um das G-DRG System zur Verfügung. Regelmäßige Presseartikel und Blogeinträge (siehe auch auf https://reimbursement.info) informieren zu etablierten und aktuellen Themen.

Mit unserer Arbeit sprechen wir Krankenhäuser, Fachgesellschaften, Krankenkassen, Einkaufsgesellschaften, Hersteller medizinischer Sachmittel, Journalisten bis hin zu Consultant und Studenten an. Denn wir vertreten den Standpunkt, dass man nur gemeinsam Großes bewirken kann. Und das System, in dem sich die Finanzierung unserer Gesunderhaltung bewegt, kann nur so gut sein, wie die Informationen die wir hineinbringen.

Um die Komplexität der einzelnen Bestandteile des G-DRG Systems effizient, strukturiert und vor allem valide erfassen und individuell verwenden zu können, wurde die Online-Plattform reimbursement.INFO programmiert. Hier finden sich alle relevanten Daten zur deutschen Krankenhauslandschaft seit 2006.

Die Registrierung und die Nutzung der Basisversion ist für alle Nutzer kostenlos!


Tool 1 – NUB Börse

Das erste verfügbare Tool war zu Beginn die NUB Börse. Sie dient der effizienten Verbreitung von NUB Vorlagen. Sie ist eine Tauschbörse für relevante NUB Anfragen, die seitens der Krankenhäuser, Fachgesellschaften oder direkt von den Herstellern der zugehörigen Medizinprodukte auf das Portal gestellt werden. Das Besondere hieran ist, dass die NUB Anfragevorlagen um weitere Details ergänzt werden können. 

 

Folgende Funktionen stellt die NUB Börse zur Verfügung:

  • Erstellen und zur Verfügung stellen von NUB Vorlagen (bundesweite Verteilung, individuelle Ergänzung der Angaben zur besseren Identifizierung)
  • sekundenschneller Download von NUB Vorlagen (.nub Datei) und Upload in das  InEK Datenportal (zwei-schrittig)
  • schnelle und gezielte Suche nach NUB Vorlagen durch Such- und Filterfunktionen
  • Verwaltung eigener NUB Vorlagen unter “eigene NUB Vorlagen” – Freischaltfunktion zum Übertrag in den öffentlichen Bereich
  • Klinken können bereits eingereichte Vorlagen markieren

NEU seit 2020 ist die NUB Historie. Zu jeder jemals beim Institute für das Entgeltsystem angefragten neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode können nun Status, die Anzahl anfragender Krankenhäuser, die lfd. Nr. bis hin zu den Fußnoten bis zurück in das Jahr 2005 eingesehen werden. Insofern verfügbar, ist die Historie mit den veröffentlichten NUB Anfragevorlagen verknüpft.

Alle NUB Anfragevorlagen werden nach Veröffentlichung der Statuszuteilung (Ende Januar eines jeden Jahres) mit den zugehörigen Status versehen. Insofern eine Überführung in die Zusatzentgelte erfolgte, so ist auch diese Information interaktiv mit der NUB Vorlage verbunden.

Dieser Service ist für Krankenhäuser zu 100% kostenfrei!


Tool 2 – DRG Kataloge

Das zweite Tool ließ nicht lange auf sich warten. Erst noch unter „OPS Guide“ zu finden, entwickelte sich dieses Tool rasch weiter, so dass eine Umbenennung erfolgen musste. Inzwischen wurden alle mit dem G-DRG System in Verbindung stehenden Regelwerke auf die Plattform eingespielt und stehen nun in interaktiver Darstellung zur Verfügung. Diese Regelwerke setzen sich aus OPS Katalog, ICD-10 Katalog, Definitionshandbuch, Fallpauschalenkatalog und Zusatzentgeltkatalog zusammen und sind bis zum Jahr 2010 zurück zu bewundern.

 

Hier die wesentlichen Funktionen des Tools:

  • Wie hoch ist die Vergütung über die Fallpauschale oder das ZE?
  • Wie hoch sind Zu- und Abschläge?
  • Wie verhält sich der Operationen- und Prozedurenschlüssel zur DRG und zum ZE?
  • Welche Operationen- und Prozedurenschlüssel steuern ein Zusatzentgelt an und ist dies bepreist oder unbepreist?
  • Welche Fallpauschalen werden durch ICD-10 Schlüssel angesteuert?
  • Welche Operationen- und Prozedurenschlüssel wurden verändert, ergänzt oder gestrichen?
  • u.v.m.

Dieser Service ist für Krankenhäuser und andere Organisationen, wie z.B. Hersteller, Consulting, Studenten, Journalisten etc. zu 100% kostenfrei! 


Tool 3 – Analysen

Daten – hier geht es um reine Daten. Für die stationäre Versorgung werden jedes Jahr Millionen unterschiedlichster Daten erfasst und verarbeitet. Sie dienen der Abrechnung zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen sowie der Qualitätssicherung. Aus diesen Daten, die allesamt dem § 21 KHEntgG Datensatz entstammen, lassen sich hervorragende Erkenntnisse gewinnen. Sie reichen von Kosten- und Erlösanalysen auf Basis von OPS und ICD-10 Codes bis hin zu Markt-, Trend-, Patienten-, Potential- oder Wettbewerbsanalysen.

Mit unseren Analysetools lassen sich z. B. die folgenden Fragen beantworten:

  • Wer behandelt welches Patientenklientel?
  • Wie hoch ist das Einsatzpotential medizinischer Verfahren in DE, in definierten PLZ Gebieten oder in einzelnen Krankenhäusern?
  • Wer setzt welche Verfahren / Behandlungsoptionen ein und wie oft?
  • Ist die Behandlung oder die Indikation mehr oder weniger geworden in den vergangenen Jahren?
  • Welche Maßnahmen werden häufig welche weniger häufig durchgeführt (zweckmäßige Vergleichstherapien)?
  • Welche Pauschale (DRG) wurde tatsächlich abgerechnet (In Verbindung zu OPS und ICD-10) und wie hoch war der Erlös?
  • Wie viel Erstattung steckt eigentlich hinter einem OPS Code (Näherungswerte)?
  • Und was passiert mit der DRG, wenn ich Innovationen in den Markt einführe?

Die Liste kann beliebig weitergeführt werden und ist immer abhängig von Ihren individuellen Fragestellungen. Bis hin zu Patientenalter, Geschlecht und Liegedauer können wir Ihnen alles beantworten. Oft sind hier Kreativität und das Wissen um die verfügbaren Daten notwendig. Obwohl sie alle den gleichen Ursprung haben, hat jeder Datensatz seine Besonderheit und Einschränkung, um den Datenschutzrichtlinien gerecht zu werden. So beinhaltet die Marktanalyse die Kliniken, nicht aber die Fallpauschalenzuordnung. Die Fallpauschalenzuordnung ist auf die Normallieger begrenzt usw. Das Wissen um die Daten ist also essentiell, damit man sich der richtigen Zutat bedienen kann. Hierfür leiten wir Sie gerne in der optimalen Nutzung der Plattform in einem umfangreichen Onboarding Prozess an, schulen Sie im Umgang oder führen die Analysen im Auftrag für Sie durch.

Aus dem Tool „Analysen“ leiteten sich zwei weitere Tools ab – die Geo-Analyse und der – Klinik Guide

Dieser Service ist kostenpflichtig!

Wir wünschen viel Freude beim Erkunden der Welt der DRGs!

In diesem Sinne bedanken wir uns für mehr als 3.000 Webseiten-Besuchern täglich, für die zahlreichen Anmeldungen auf unserer Online-Plattform und vor allem für das durchweg positive Feedback und Vertrauen in unsere Arbeit!

 

Ihr Team vom Reimbursement Institute