In der stationären Behandlung umfasst ein Behandlungsfall (im Folgenden BHF genannt)  nach dem deutschen Fallpauschalensystem (G-DRG System) die gesamte Behandlung eines Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung.

 

 

Definition Behandlungsfall – ambulant

Definition der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

 

Gemäß der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (siehe auch: KBV) ist der BHF definiert in § 21 Abs. 1 BMV-Ä bzw. § 25 Abs. 1 EKV als „Behandlung desselben Versicherten durch dieselbe Arztpraxis in einem Kalendervierteljahr zu Lasten derselben Krankenkasse“.

 

 

Definition in der Gebührenordnung für Ärzte

 

Gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (siehe auch: GOÄ) ist der Begriff in den Allgemeinen Bestimmungen wie folgt definiert: „Als Behandlungsfall gilt für die Behandlung derselben Erkrankung der Zeitraum eines Monats nach der jeweils ersten Inanspruchnahme des Arztes.“

Dabei entspricht die Festsetzung „eines Monats“ in diesem Fall einem Kalendermonat.

 

 

Berechnung

 

Zu berechnen ist der BHF wie folgt:

  • erstmalige Behandlung eines Patienten am 20.01.2018
  • bei Fortführung der Behandlung
    • Beginn eines neuen gebührenrechtlichen Behandlungsfalls: 21.02.2018, 22.03.2018, 23.04.2018, …

Eselsbrücke: Monat + 1 und Tag + 1 ab Aufnahmedatum

 

 

Behandlungsfall - Berechnung des Beginns eines neuen BHF

Berechnung des Behandlungsfalls

 


 

Das könnte Sie auch interessieren:

Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichern wir Informationen über Ihren Besuch in Cookies (Deutsch: Kekse). Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Mehr zum Datenschutz
Einverstanden