Die Angabe und Kodierung einer Nebendiagnose erfolgt ebenso wie die Haupt- oder Aufnahmediagnose über ICD-10 Codes. Als relevante Nebendiagnose (Komorbidität und Komplikation = CC) gelten gemäß der Deutschen Kodierrichtlinien (Version 2018) „Krankheiten oder Beschwerden, die entweder gleichzeitig mit der Hauptdiagnose bestehen oder sich während des Krankenhausaufenthalts entwickeln“ (D003l).

 

 

Wissenswertes über die Nebendiagnose

 

Nebendiagnosen können über einen zugeteilten CCL (Komorbidität und Komplikation Level) Wert verfügen, welcher in der Fallkodierung eines Patienten in der Summe den PCCL Wert festlegt. Der PCCL (patientenbezogener Schweregrad) kann die Zuordnung einer DRG über die letzte Stelle (Ressourcenverbrauch) beeinflussen und somit den Erlös beeinflussen. Hierfür muss die entsprechend im Vorfeld eruierte Basis DRG Merkmale in der Zuordnungslogik über den PCCL Wert aufweisen.

Wichtig: Die Angabe und Kodierung einer ND darf jedoch nur dann erfolgen, insofern auch ein Aufwand erforderlich wurde. Die bloße Erfassung einer begleitenden Erkrankung befähigt nicht zu einer Kodierung einer ND.

Weitere Informationen zur Kodierung einer Nebendiagnose befinden sich in den Deutschen Kodierrichtlinien (DKR).

 

 

Nebendiagnose = Komplikation oder Komorbidität

Die Nebendiagnose als Parameter für die Schweregradzuteilung einer G-DRG

 

 

Der Aufbau einer DRG - Diagnosis Related Group

Der Aufbau einer DRG mit Abgrenzung der Basis DRG sowie die Zuteilungskriterien der einzelnen Stellen der DRG

 


 

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