OPS / ICD-10 Antrag erstellen

 

Die OPS Klassifizierung besteht ausschließlich aus Verfahrensbeschreibungen. Es muss bei der Erstellung eines OPS Antrags folglich darauf geachtet werden, dass nicht ein Produkt, sondern das Verfahren, welches mit dem Produkt durchgeführt wird, Gegenstand des Antrages ist.

Die Diagnosenklassifikation ICD-10-GM besteht aus Krankheiten und Diagnosen, deren Anwendung im stationären sowie ambulanten Bereich erfolgt. Sie entspricht einer Adaption der ICD-10-WHO der Weltgesundheitsorganisation, weshalb eigenständige Änderungsvorschläge eher selten vorkommen.

OPS / ICD-10 Antrag vorbereiten

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Das OPS / ICD-10 Vorschlagsverfahren

 

Klicken Sie sich durch die Verfahrensschritte und erhalten Sie umfassende Experteninformationen rund um das Thema OPS / ICD-10.

 

 

Inhalte und Aufbau eines OPS / ICD-10 Antrages

 

Der früheste Zeitpunkt einer Beantragung zur Aufnahme eines OPS / ICD-10 in die Klassifikationskataloge des DIMDI, ist nach oder unmittelbar um den Zeitpunkt der Zulassung des Medizinproduktes (CE-Kennzeichnung) oder Arzneimittels. In der Regel geht dem OPS / ICD-10 Antrag, dessen genaue Bezeichnung OPS oder ICD-10 Änderungsantrag lautet, das NUB Vorschlagverfahren voraus.

 

Welche Aspekte werden im OPS / ICD-10 Antragsformular abgefragt?

Die Anträge für beide Verfahren sind nahezu identisch, daher werden die inhaltlichen Abfragen nicht differenziert betrachtet beschrieben!

 

Seite 1:

Auf dieser Seite befinden sich wichtige Hinweise zur Bearbeitung des Änderungsvorschlags. Dazu zählen die Bearbeitungshinweise, die Hinweise zum Vorschlagsverfahren, die Einräumung der Nutzungsrechte sowie die Erklärung zum Datenschutz.

 

Seite 2 und 3:

Die zweite und dritte Seite dient der Information über die vorschlagende Organisation/Person sowie Informationen über den/die verantwortliche/n Ansprechpartner/in. Es sind Angaben bzgl. Name, Anschrift, E-Mail und Telefon zu machen. Weiterhin muss die Einräumung der Nutzungsrechte sowie die Erklärung zum Datenschutz bestätigt werden.

 

Seite 4:

Nach Angabe der Personalien folgt auf der vierten Seite zunächst die Kurzbeschreibung des Vorschlags (max. 85 Zeichen). Anschließend ist anzugeben, welche Fachverbände bei der Erstellung des Änderungsvorschlags mitgewirkt haben. Es ist auszuweisen, ob der Vorschag ein Verfahren betrifft, das auf dem Einsatz eines bisher nicht spezifisch kodierbaren Medizinproduktes basiert. Ist dies der Fall sind der Name und das Datum der letzten CE-Zertifizierung anzugeben.

Es folgt eine inhaltliche Beschreibung des Vorschlags. Neben dieser wird auch die beabsichtigte neue Klassifizierung abgefragt. An welcher Stelle könnte sich die hier vorgeschlagene Neuaufnahme des OPS / ICD-10 (unter der Nennung des alphanummerischen Kodes) in der vorhandenen Klassifikation wiederfinden?

 

Seite 5:

Auf Seite fünf wird um eine detaillierte Problembeschreibung und Begründung gebeten (dies ist das Herzstück des OPS / ICD-10 Antrages). Hier ist der bereits beschriebene patientenrelevante Zusatznutzen im Vordergrund. Welches Problem besteht und wie kann der Einsatz des neuen Prozedere dieses lösen?

Weiterhin ist zu begründen, inwieweit der Vorschlag für die Weiterentwicklung der Entgeltsysteme relevant ist und welche Art der Verbreitung des Verfahrens vorliegt: Standard, Etabliert, In der Evaluation, Experimentell oder Unbekannt. Ebenso wichtig aufzuführen sind die Kosten des Verfahrens.

 

Seite 6:

Die sechste und letzte Seite ist geprägt von den Abfragepunkten Fallzahl, Kostenunterschiede zu bestehenden, vergleichbaren Verfahren und Relevanz für die Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung. Unter dem Punkt Sonstiges können weitere Anregungen oder Kommentare aufgeführt werden.

 

 

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Sehen Sie hier den OPS Änderungsvorschlag (blanko) für 2018 ein!

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