Der im DRG Grouper anzugebende Abteilungstyp hat eine direkte Auswirkung auf die Höhe des Erlöses einer DRG.

Ausgehend davon, ob eine stationäre Behandlung durch angestelltes Krankenhauspersonal oder durch externe Mitarbeiter (Hebamme, Operateur und/oder Anästhesist) erfolgte, ergeben sich differente Erlöse die durch die Relativgewichtspunkte einer DRG reguliert werden. Werden Operationen beispielsweise durch einen Belegoperateur durchgeführt, so rechnet dieser sein Honorar direkt über EBM Ziffern mit der Krankenkasse des Patienten ab. Die reduzierten Behandlungskosten werden aus der DRG herausgerechnet. Der Wert der Relativgewichtspunkte der erzielten Fallpauschale (DRG) ist entsprechend reduziert. Ebenso verhält es sich bei dem Einsatz nicht angestellter Hebammen und Anästhesisten. Werden Krankenhausleistungen teilstationär durchgeführt (wenn ein Patient an mehreren aufeinander folgenden Tagen stationär behandelt wird, die Nächte aber zu Hause verbringt), werden die in einer DRG ebenfalls inkludierten sogenannten Hotelleistungen herausgerechnet. Folgende Angaben zum Abteilungstyp sind durch das Krankenhaus anzugeben:

 

 

DRG Abschlag bei Unterschreitung von 2 Tagen

DRG Abschlag am Beispiel der DRG L13A (2018) bei Unterschreitung der unteren Grenzverweildauer.

 

 

Kriterien zum Abteilungstyp

 

Folgende Angaben zum Abteilungstyp sind durch das Krankenhaus anzugeben:

 

  • Hauptabteilung
  • Hauptabteilung mit Beleghebamme
  • Belegoperateur
  • Belegoperateur mit Beleganästhesist
  • Belegoperateur mit Beleghebamme
  • Belegoperateur mit Beleganästhesist & Beleghebamme
  • Versorgung durch teilstationär

 

 

Abteilungstyp - drei Abteilungen

Abteilungstypen – Hauptabteilung, Belegabteilung, Teilstationär

 


 

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