Die Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling e.V. (DGfM) mit Sitz in Heidelberg ist eine gemeinnützige Gesellschaft. Sie wurde am 16. Oktober 2001 gegründet und ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) anerkannt. Sie unterteilt sich in sechs Regionalverbände mit Sitzen in Kiel, Berlin, Halle/Leipzig, Bochum, Heidelberg und München.

 

Historie zur Entstehung der DGfM

Die Gesellschaft für Medizincontrolling wurde am 16. Oktober 2001 noch vor Einführung des G-DRG Systems in Deutschland gegründet. Nach einem Jahr wurden die ersten beiden Regionalverbände „Rhein-Neckar“ und „Mitteldeutschland“ implementiert, um sich den dortigen Belangen des Medizincontrollings regional annehmen zu können sowie einen adäquaten Rahmen für den interaktiven, kommunikativen und persönlich-fachlichen Austausch zu schaffen. In den darauffolgenden Jahren kamen die Regionalverbände „Süddeutschland“, „West“, „Nordost“ und „Nord“ hinzu.

Weiterhin wurden im Verlauf der Zeit Kooperationen mit anderen Gesellschaften und Fachverbänden wie der Schweizerischen Gesellschaft für Medizincontrolling (SGfM) oder dem Deutschen Verein für Krankenhaus-Controlling e.V. (DVKC) eingegangen.

 

Aufbau

Der Gesellschaft übergeordnet ist das Präsidium bestehend aus dem Vorstand, also Vorsitzende/r und stellv. Vorsitzende/r, Schriftführer/in, Finanzvorstand, Generalsekretär/in und zwei bis fünf Beiräten, sowie den Vorsitzenden und stellv. Vorsitzenden der Regionalverbände. Diese Eben ist dazu da, die Interessen der Regionalverbände sicherzustellen.

Die Regionalverbände der DGfM sind:

  • Regionalverband Nord
  • Regionalverband Nordost
  • Regionalverband Mitteldeutschland
  • Regionalverband Süd
  • Regionalverband Südwest
  • Regionalverband West

 

Darstellung des Organigramms der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling e.V. (DGfM)

Organigramm der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling e.V. (DGfM)

 

Aufgaben

Zu den wichtigsten Aufgaben der DGfM gehören:

  • wissenschaftliche Förderung und Weiterentwicklung des Medizincontrollings
  • Förderung der gesundheitlichen Vorsorge der Öffentlichkeit
  • Verbesserung des Austausches an Informationen zwischen Medizincontrollern und Institutionen
  • Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene
  • Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses sowie der bereits tätigen Personen
  • Organisation von Veranstaltungen zum Zwecke des Informationsaustausches und als Plattform für themenbezogene Vorträge und Diskussionen
  • Bereitstellung aktueller Informationen für die Mitglieder
  • Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für Empfehlungen an das Medizincontrolling
  • Beteiligung an der Verbesserung des Vergütungs- und Klassifikationssystems im deutschen Gesundheitswesen

Ungefähr 30 Mitglieder der DGfM haben sich zudem zusammengetan, um den Fachausschuss für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung (FoKA) zu gründen. Der bundesweit organisierte Ausschuss beschäftigt sich mit der Beantwortung von aufkommenden Fragen der Beschäftigten im Medizincontrolling, der Erstellung von Kodierempfehlungen zu strittigen Fragen sowie mit der Bewertung von Kodierempfehlungen des Medizinischen Dienstes (MD). Die ausgearbeiteten Empfehlungen sollen zu einer Arbeitserleichterung im Umgang mit den Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) und den SEG 4-Kodierempfehlungen verhelfen, die Kodierqualität vereinheitlichen und kontinuierlich verbessern.

 


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