aQua ist die Abkürzung für das Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, einem Beratungs- und Forschungsunternehmen mit Sitz in Göttingen. Das wissenschaftliche Dienstleistungsunternehmen wurde am 29. August 1995 gegründet. Es arbeitet fachlich unabhängig sowie interessenneutrale Konzepte und Strategien zur Qualitätsförderung und Qualitätssicherung aus. Weiterhin sind wissenschaftliche Qualitätsforschung und die Umsetzung von komplexen Großprojekten Kernaufgabe dieser Institution.

 

 

Kernaufgaben des aQua

 

Hauptziel des Instituts ist die Qualitätssicherung und -förderung im Gesundheitswesen. Dazu werden unterschiedliche Großprojekte ins Leben gerufen und implementiert. Weitere Aufgaben sind:

  • Qualitätsmonitoring über längere Zeiträume hinweg
  • Leitung von Forschungsprojekten zur wissenschaftlichen Entwicklung von u.a. neuer Qualitätssicherungsinstrumente
  • Auswertungen verschiedener Sektoren und sektorenübergreifend
  • Ausarbeitung von Qualitätsindikatoren im ambulanten Sektor
  • Evaluation von Modellen hinsichtlich der Versorgung und Verträge
  • Befragungen, Erstellung von Fragebögen, Berichterstattung

 

 

aQua - Leistungen und Aufgaben

Leistungen und Lösungen des aQua-Instituts (Quelle der Informationen: aQua-Institut)

 

 

Projekte des aQua

 

Neben den zahlreichen Aufgaben, denen das Institut täglich nachgeht, hat das aQua verschiedene Projekte begleitet oder federführend geleitet:

  • Qualitätszirkel Pharmakotherapie (QZP)
    • 1998 wurde der A-QZ Qualitätszirkel Pharmakotherapie ins Leben gerufen. Erstmals wurden Routinedaten in Qualitätszirkeln zur Pharmakotherapie einbezogen, wie bspw. Diagnosen, Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittelverordnungen oder AU-Bescheinigungen. Das Institut wertet die eingegangenen Daten der Teilnehmer (bspw. Hausärzte) aus und spiegelt die Auswertung hinsichtlich der Qualität. Weiterhin erhalten die Teilnehmer individuelle evidenzbasierte Informationen zu bestimmten Themen.
  • Europäisches Praxisassessment (EPA)
    • 2000 wurde das EPA, ein internationales Qualitätsmanagementsystem für Arztpraxen, ins Leben gerufen und 2004 implementiert. Das System bildet die Qualität einer Arztpraxis über Indikatorensets ab, bei denen verschiedene Perspektiven (Patienten, Ärzte, Mitarbeiter) einbezogen werden und gibt Rückmeldung über das Abschneiden der jeweiligen Praxis. Weiterhin können sich Praxen anonym mit anderen Praxen vergleichen (über Visotool).
  • Qualitätsindikatorensystem für die ambulante Versorgung (QiSA)
    • 2006 startete das QiSA-Projekt, welches im Auftrag des AOK-Bundesverbandes entwickelt wurde. QiSA enthält zahlreiche Indikatoren verschiedener Versorgungsbereiche, anhand dessen Arztpraxen die Qualität der medizinischen Arbeit in der ambulanten Versorgung messen können.

 

Hier geht es zur Website des Institute

 


 

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