Die Brustimplantatchirurgie ist derzeit durch rasante technische Innovationen und erhöhte Sicherheitsaufmerksamkeit (z. B. PIP, BIA-ALCL) geprägt. Diese Studie analysiert die nationale Krankenhauslandschaft in Deutschland – die den Kernbereich der rekonstruktiven Chirurgie sowie das Arbeitsaufkommen bei komplexen Revisionsoperationen widerspiegelt –, um die systemischen Veränderungen der letzten achtzehn Jahre in Bezug auf Technik, Sicherheitsmanagement und Versorgungsleistung zu dokumentieren. Die Autoren waren Maximilian Jacobi, Steffen Roßlenbroich, Jana Roßlenbroich, Maximilian Kueckelhaus, Philip Wiebringhaus, Nadine Giebeler, Tobias Hirsch, Hinne Rakhorst und Sascha Wellenbrock.
Inpatient Breast Implant Surgery in Germany (2006–2023): A National Analysis of Technical Shifts, Safety-Driven Revision, and Centralization
Zweck und Methodik der Studie
Es wurde eine retrospektive bundesweite Analyse deutscher stationärer Patientenakten (2006–2023) durchgeführt, bei der alle Brustimplantationen, Implantatwechsel und Explantationen anhand von verfahrensspezifischen Codes und ICD-10-Codes erfasst wurden. Zeitliche Trends hinsichtlich der Lage der Implantattasche, der Häufigkeit von Kapselektomien und der regionalen Konzentration wurden mithilfe segmentierter negativer binomialer und fraktionierter Logit-Regressionsmodelle ausgewertet.
Veröffentlichung
Die Studie wurde am 07. Mai 2026 im Journal of Plastic, Reconstructive & Aesthetic Surgery veröffentlicht.



