Verwaltungsdaten zu stationären Patienten sind wichtige Instrumente für die Gesundheitsüberwachung, doch ihre Aussagekraft bei der Erfassung des Marktes für elektive, selbstbezahlte chirurgische Eingriffe ist nach wie vor unklar. Diese Studie bewertet den Nutzen landesweiter Daten zu stationären Patienten für die Überwachung kosmetischer Eingriffe, indem sie Trends über einen Zeitraum von 18 Jahren quantifiziert, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bewertet und die Erfassungsquoten der Krankenhäuser mit nationalen Schätzungen vergleicht, um kritische Lücken in der öffentlichen Gesundheitsüberwachung zu identifizieren. Die Autoren waren Maximilian Jacobi, Steffen Roßlenbroich, Jana Roßlenbroich, Maximilian Kueckelhaus, Nadine Giebeler, Tobias Hirsch, Hinne Rakhorst und Sascha Wellenbrock.
Gaps in public health surveillance of elective surgery: a national analysis of inpatient data, COVID-19 impact, and coding validity in Germany (2006–2023)
Zweck und Methodik der Studie
Es wurde eine deskriptive, longitudinale epidemiologische Analyse der gesetzlich vorgeschriebenen deutschen Krankenhausqualitätsberichte (2006–2023) durchgeführt. Anhand verfahrensspezifischer Codes wurden vier häufig durchgeführte Eingriffe identifiziert (Fettabsaugung, Augenlidkorrektur, Brustvergrößerung und Bauchstraffung).
Veröffentlichung
Die Studie wurde am 17. Juni 2026 im Frontiers in Public Health veröffentlicht.



